Gedenk- und Erinnerungsstätten in und um Schköna |
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Das Stein- und Mordkreuz
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Am Ortsausgang von Schköna, wo sich die Straße nach Bitterfeld und Gräfenhainichen gabelt, steht ein verwitterte und altersgraues Steinkreuz. Über sein Alter und seinen Zweck gibt es keine Auskunft. Vor Jahren wurde es als Wegweiser genutzt. Wahrscheinlich ist es ein Mord- oder Sühnekreuz und wurde, wie es im Militär Brauch war, zum Gedenken an Ermordete und als ewige Warnung errichtet. |
Der Rungiusstein
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Rechts an der B107, ca 500 Meter vor dem Heidedorf Hohenlubast, erinnert ein Stein an einen tödlichen Unfall. Rungius, der Besitzer der Gleinermühle, soll auf dem Bock seines Fuhrwerkes am 20. September 1865, aus welchen Gründen auch immer, eingeschlafen, vom Bock gefallen, vom schweren Fuhrwerk überfahren und tödlich verletzt worden sein. |
Der Zschimmerstein
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Er steht unweit der Kreuzung Reichsapfelweg/ I-Linie und erinnert an einen Jagdunfall vom 8. April 1829. Die Inschrift auf dem Stein besagt, daß sich unglücklicherweise ein Schuß aus dem Jagdgewehr eines Försters löste, dem Königlich - Preußischen Oberförster Zschimmer durch den Hals schlug und "Dank der Vorsehung" dessen Leben dennoch nicht raubte. Als Dank ließ der gerettete diesen Stein errichten. Nach einer anderen Version soll ihm der Kollege nach seinem Leben getrachtet haben, was Zschimmer zu einem Jagdunfall herunterspielte. |
Das Mordkreuz (Gustes Grab)
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Ein schlichtes Holzkreuz steht am Wege, an der "Linie 13", ca 800 m von der Straže Schköna - Eisenhammer entfernt. Es erinnert an eine grausame Tat. Am 11. Juli 1939 wurde hier die Waldarbeiterin Auguste Lehmann aus Schköna ermordet. Ihr Mörder soll erst viele Jahre nach dem Krieg gefaßt worden sein. Zum Gedenken daran steht dieses Kreuz. Frau Lehmann wurde erschlagen- näheres der Tat unter dem Titel "Sagen" |
Das Soldatengrab an der "Zwölfe"
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250 m bevor die Straße zum Eisenhammer die "Zwölfe" kreuzt, befindet sich rechts in der Forstabteilung 78 ein Soldatengrab. An dieser Stelle ist in den letzten Apriltagen des Jahres1945 der Grenadier Lindner beim Munitionsverladen ums Leben gekommen und begraben worden. Das Grab ist ständig gepflegt. Eine Stätte stillen Gedenkens. Sie soll gleichzeitig für die Zukunft mahnen. |
Das Grab von Albert Querfurth
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Auf dem Friedhof in Schköna liegt der Lehrer und Heideforscher Albert Querfurth (geb. 10. April 1896, gest. 26. Januar 1955) begraben. Ein Heidefindling ist sein Grabstein. Gepflegt wird das Grab von den Schülern der Heideschule Schköna. |
Das Kriegerdenkmal in Schköna
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Der Erste und Zweite Weltkrieg brachte viel Kummer und Leid. Zum Gedenken an 25 Gefallene des Ersten Weltkrieges wurde 1921 ein Kriegerdenkmal eingeweiht, für 56 Opfer des Zweiten Weltkrieges wurde es 1992 erweitert. |
Das Kriegerdenkmal in Hohenlubast
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